Derzeit ist Poing die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Ebersberg, doch dies dürfte sich bald ändern: Denn Poing zählt zu den am schnellsten wachsenden Gemeinden im Großraum München. Bereits heute leben in den drei Teilgemeinden Angelbrechting, Grub und Poing 14.031 Menschen, knapp 3.000 mehr als noch vor zehn Jahren, und laut dem Statistischen Landesamt wird sich das Wachstum in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Ein Grund für die Attraktivität der Gemeinde Poing ist ihre zentrale Lage und ihre gute Verkehrsanbindung. Poing liegt nur 20 Kilometer östlich von München, erreichbar ist die Landeshauptstadt bequem mit dem Auto über die nahe Angelbrechting verlaufende A 94 oder mit der von den beiden Stationen in Grub und Poing im 20-Minuten-Takt verkehrenden S-Bahn. Genauso nah wie München sind auch die Kreisstädte Erding und Ebersberg. Für Pendler gibt es in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Poing ein Park & Ride Gebäude, das Platz für 416 Autos und 400 Fahrräder bietet.
Auch wenn Poing noch nicht die bevölkerungsstärkste Gemeinde im Landkreis ist, nimmt sie wirtschaftlich bereits heute einen Spitzenplatz ein: Poing verzeichnete gemessen an der Einwohnerzahl im vergangenen Jahr die höchsten Steuereinnahmen im Landkreis Ebersberg. Dazu trägt besonders die Gewerbesteuer bei.
Dank der großzügigen Ausweisung von Gewerbegebieten haben sich in der Gemeinde mittlerweile über 1.000 Betriebe niedergelassen, 15 davon beschäftigen mehr als 50 Angestellte. Derzeit gibt es in Poing mehr als 6.100 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, auch damit liegt die Gemeinde im Vergleich zu ihren Nachbarn an der Spitze.
Neben der guten Lage und den zahlreichen Arbeitsplätzen bietet die Gemeinde sehr gute Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, was Poing besonders für junge Familien interessant macht. In der Gemeinde gibt es vier Krippen, sieben Kindergärten und vier Kinderhorte. Aktuell stehen den Poinger Familien damit 130 Krippenplätze, 581 Kindergartenplätze bis zu 218 Hortplätze und 10 Tagespflegeplätze zur Verfügung. Daneben gibt es noch 195 Plätze für die Mittagsbetreuung von Schulkindern. Poing verfügt über zwei Grundschulen, eine Hauptschule und im vergangenen Jahr hat die neue Realschule ihren Betrieb aufgenommen. Daneben gibt es noch die Seerosenschule, ein Sonderpädagogisches Förderzentrum. Für die älteren Schüler liegen mehrere weiterführende Schulen in Reichweite: per S-Bahn sind das Gymnasium und die Realschule in der Nachbargemeinde Markt Schwaben gut zu erreichen, und eine eigene Buslinie bringt die Schüler zum weniger als 10 Kilometer entfernten Gymnasium Vaterstetten.
Den Poingern stehen auch zahlreiche Freizeiteinrichtungen zur Verfügung. So gibt es eine Tennisanlage, sowie mitten im Ort ein modernes Sportzentrum mit Außenanlagen und einer Dreifachturnhalle. Auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten: vor sechs Jahren wurde mit dem Bergfeldsee ein einladender Badesee mit großzügigen Liege- und Freizeitflächen eröffnet, der im vergangenen Jahr aufgrund des großen Besucherandrangs erweitert wurde. Die jüngsten Gemeindebürger können sich auf insgesamt 14 Spielplätzen nach Herzenslust austoben. Auch wer statt zum Sport lieber zum Shoppen geht, findet dazu in Poing die Gelegenheit. Das zentral gelegene Einkaufszentrum „City Center“ beherbergt eine Vielzahl verschiedener Geschäfte, aber auch Gaststätten und Arztpraxen.
aus Süddeutsche Zeitung (Anzeige), 03.06.2011
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