Schon gewusst?

Einfach nachschlagen: unser Lexikon.

Fachbegriffe rund um Immobilien und Eigentum.


Abgeschlossenheitsbescheinigung
Unter einer Abgeschlossenheitsbescheinigung versteht man eine Bescheinigung der Baubehörde, 
dass die Wohnungen oder sonstigen Räume in sich abgeschlossene Einheiten im Sinne des Wohnungseigentumgesetzes sind. Zu abgeschlossenen Wohnungen können zusätzliche Räume
außerhalb des Wohnungsabschlusses (z. B. Kellerabteil) gehören.
Auflassung
Die Auflassung ist die notariell beurkundete Einigung zwischen Verkäufer und Käufer über den
Übergang des Eigentums an einem Grundstück. Die Auflassung wird vom Verkäufer nach vollständiger Kaufpreiszahlung erklärt. Mit Eintragung der Auflassung in das Grundbuch wird der
Käufer Eigentümer.
Auflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung sichert den Anspruch des Käufers auf Eigentumsumschreibung
und wird nach Abschluss des Kaufvertrags im Grundbuch eingetragen. Die erfolgte Eintragung der Auflassungsvormerkung ist Grundvoraussetzung für jedwede Kaufpreiszahlung (Alternative: 
Bürgschaft nach § 7 MaBV).
Aufteilungsplan
Ein Aufteilungsplan ist eine Bauzeichnung, aus der die Aufteilung des Gebäudes sowie die Lage
und Größe der im Wohnungs- oder Teileigentum und der im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden
Gebäudeteile ersichtlich ist. Alle zu demselben Wohnungseigentum gehörenden Einzelräume sind mit
der jeweils gleichen Nummer gekennzeichnet.  
Baubeschreibung
Die Baubeschreibung ist die detaillierte Beschreibung des zu errichtenden Gebäudes, an die der
Bauträger gebunden ist (sofern im Kaufvertrag nichts Abweichendes vereinbart ist).
Baugemeinschaft
Bei einer Baugemeinschaft schließen sich mehrere Familien und Einzelpersonen zusammen, um
gemeinsam ein Bauprojekt wie z. B. ein Mehrfamilienhaus zu realisieren. Da die Baugemeinschaft
anfangs selten vollständig ist, hat oft der Architekt eine wichtige Funktion bei der Beratung der
ersten Bauherren. Ziele der Baugemeinschaft sind vor allem Kostenersparnisse und die Möglichkeit,
individuellen Wohnraum für sich zu schaffen. Dafür sind die Bauherren von Anfang an mit ihrem
Engagement gefordert und tragen die klassischen Bauherrenrisiken wie z. B. Baukosten und Bauzeit.
Betriebskosten
Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen
und des Grundstücks laufend entstehen, wie z. B. Grundsteuer, Treppenhausreinigung, Heiz-
und Warmwasserkosten. Im Mietvertrag kann, innerhalb der gesetzlichen Grenzen, die Umlage
der Betriebskosten auf dem Mieter vereinbart werden (siehe auch Betriebskostenabrechnung).
Die auf den Mieter umlegbaren Betriebskosten regeln sich durch das Gesetz (Betriebskosten-
verordnung, Heizkostenverordnung) in Verbindung mit den jeweiligen Vereinbarungen des 
Mietvertrages.
Betriebskostenabrechnung
Sind im Mietvertrag Bettriebskostenvorauszahlungen vereinbart, ist der Vermieter verpflichtet
jährlich über die Betriebskosten abzurechnen. Diese Abrechnung muss spätestens bis zum Ablauf
des 12. Monats nach Ende des Abrechnungszeitraumes dem Mieter vorliegen. Das Abrechnungsjahr
(12 Monate) muss nicht mit dem Kalenderjahr identisch sein.
Bruttomiete
Die Bruttomiete setzt sich aus Nettomietzins und den Betriebskostenvorauszahlungen (einschließlich
Heizkostenvorauszahlung) und/oder Betriebskostenpauschalen zusammen.
Bündnis "München für Klimaschutz"
Das Bündnis "München für Klimaschutz" bringt Schlüssel-Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik und Gesellschaft aus der Region München zusammen, um Klimaschutz-Projekte zu entwickeln
und anzustoßen. Das Bündnis macht sich für das im Klima-Bündnis e. V. gesetzte Ziel stark, den 
CO2-Ausstoß in München bis 2030 um 50% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Seit 2007 ist
Südhausbau Mitglied im Bündnis "München für Klimaschutz". Wir haben die Patenschaft für das
Forum "Konsequente Energieeinsparung".
Bürgschaft
Falls bei Fälligkeit von Kaufpreisraten die im Kaufvertrag aufgeführten Grundvoraussetzungen für
jedwede Kaufpreiszahlung (z. B. Eintragung der Auflassungsvormerkung) noch nicht vorliegen,
kann der Verkäufer dem Käufer als Sicherheit eine Bankbürgschaft gem. § 7 MaBV übergeben.
Dachterrassenwohnung
Diese Wohnung hat Zugang zu einer der Dachterrassen.  
Dienstbarkeit
Die Grunddienstbarkeit ist eine Belastung eines Grundstücks (des dienenden Grundstücks) zugunsten
des Eigentümers eines anderen Grundstücks (des herrschenden Grundstücks) in der Weise, dass dieser
das dienende Grundstück in einzelnen Beziehungen nutzen kann, dass auf diesem Grundstück bestimmte Handlungen nicht vorgenommen werden dürfen oder dass die Ausübung eines Rechtes ausgeschlossen
wird. Häufig werden mit einer Dienstbarkeit Gehrechte- und Fahrtrechte, Leitungsrechte usw. abgesichert.
Die Dienstbarkeit wird im Grundbuch eingetragen.   
Endenergiebedarf
Der Endenergiebedarf ist der gesamte Energiebedarf eines Wohngebäudes zur Raumheizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung inklusive der dabei entstehenden Verluste und dem Hilfsenergie-
bedarf (elektrischer Strom) der Anlagentechnik. Er gibt also an, wie viele Kilowattstunden (kWh) Energie
dem Gebäude (z. B. in Form von Brennstoffen, Strom oder Fernwärme) pro Quadratmeter Gebäude-
nutzfläche An und Jahr zugeführt werden müssen. Dieser Endenergiebedarf ist für den Nutzer deshalb
relevant, weil sich über den Endenergiebedarf und die Brennstoffpreise die Energiekosten des Gebäudes
abschätzen lassen.
Energetische Sanierung
Zur Einsparung von Heizenergie setzt Südhausbau bei neuen Projekten innovative fassadenseitige Wärmedämmverbundsysteme ein. Weitere Bestandteile der energetischen Sanierung sind u. a.
thermisch getrennte Balkonanlagen und eine Speicherbodendämmung. Die Rossinihöfe in Ingolstadt
sind ein Beispiel dafür. Bei der energetischen Sanierung orientiert sich Südhausbau an den Förder-
stufen für das KfW-Effizienzhaus. Ziel ist dabei, die Förderstufe KfW-Effizienzhaus 85 zu erreichen.
Dadurch werden nur 85% des Primärenergiebedarfs eines Neubaus nach EnEV 2009 benötigt.
Energieausweis
Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes. Die Ausstellung und
Verwendung von Energieausweisen wird durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.
Er dient als öffentlich-rechtlicher Nachweis für die Einhaltung der energetischen Anforderungen
und Grenzwerte, die die EnEV bei der Errichtung von Neubauten und der grundlegenden Sanierung von
Bestandsgebäuden definiert. Die darin darge­stellten Energiekennzahlen dienen lediglich der Information
über die energeti­sche Qualität eines Gebäudes und ermöglichen damit eine gute Vergleichbar­keit des Energiestandards von Gebäuden. Der individuelle Energieverbrauch eines bestimmten Bewohners unter
realen Bedingungen kann dabei stark von den im Energieausweis angegebenen Energiekenn­zahlen abweichen.
Energiebedarf
Bei Gebäuden wird der Energiebedarf rechnerisch ermittelt. Dazu werden einheitliche Rand-
bedingungen für das Außenklima und das Nutzerverhalten der Bewohner zugrunde gelegt.
Der Energiebedarf berücksichtigt damit ausschließlich den energetischen Standard des Gebäudes
und die Effizienz der Anlagentechnik im Gebäude, unabhängig von dem individuellen Nutzerverhalten
der Bewohner und standortspezifischen klimatischen Einflüssen. Durch unterschiedliches Nutzerverhalten
kann sich daher ein vom Energiebedarf abweichender Energieverbrauch ergeben.  
EnEV
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Baurechts. Sie gilt für Gebäude,
soweit sie unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt werden (Wohngebäude, Bürogebäude
und gewisse Betriebsgebäude). In der EnEV werden den Bauherren bautechnische Standardan-
forderungen zur effizienten Energienutzung beim Betrieb ihres Gebäudes oder Bauprojektes
vorgeschrieben. Rechtliche Grundlage ist die Ermächtigung durch das Energieeinsparungsgesetz (EnEG).
Mit Einführung der EnEV 2007 hat Deutschland die Verpflichtungen der Richtlinie 2002/91/EG über die "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" (EU-Gebäuderichtlinie-EPBD) vom 04.01.2003 erfüllt. 
EOF
Das Programm Einkommensorientierte Förderung (EOF) wurde von der Stadt München 1995 ins Leben
gerufen und legt fest, wie hoch die zumutbare Miete je Quadratmeter ist. Das heißt, bei steigendem
Familieneinkommen oder sinkender Einkommensgrenze wird der Betrag der monatlich ausgezahlten
Zusatzförderung geringer und die Mietbelastung steigt.
EU-Gebäuderichtlinie
Diese Richtlinie besagt, dass ab 2020 nur noch so genannte Null-Energie-Häuser (siehe Definition)
oder Passivhäuser als Neubau zugelassen werden.
frei finanzierter Wohnraum
Unter frei finanzierten Wohnraum versteht man Wohnraum, der nicht von der öffentlichen Hand
gefördert wird. Die Vermietung läuft direkt über den privaten Bauherren ohne Auflagen für den
Mieter oder Vermieter.
Freistellungsbescheinigung
Eine Freistellungsbescheinigung ist die verbindliche Erklärung der finanzierenden Bank eines
Bauträgers, dass sie das Vertragsobjekt eines Verkaufs von allen Globalgrundschulden freistellen wird.
Eine solche Freistellungsbescheinigung ist nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 Makler- und Bauträgerverordnung
(MaBV) Voraussetzung dafür, dass der Bauträger Vermögenswerte des Käufers entgegennehmen darf.
Dieses Verbot dient dem Schutz des Käufers.
Galeriewohnung
Der Wohnraum ist zusammenhängend zweistöckig innerhalb des Gebäudes mit interner Treppe
und Galerie angelegt.
Gebäudenutzfläche An
Da der absolute Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes von der Größe des Gebäudes abhängig
ist und damit nicht vergleichbar wäre, muss dieser auf eine vergleichbare Einheit projiziert werden –
die so genannte Energiebezugsfläche. Auf diese Fläche werden alle Vergleichswerte und Energiekenn-
zahlen bezogen. Die Energiekennzahl gibt also nicht den absoluten Energiebedarf oder -verbrauch für
das Gesamtgebäude an, sondern pro m² Energiebezugsfläche. Im Rahmen der EnEV ist die Energie-
bezugsfläche bei Wohngebäuden die so genannte Gebäudenutzfläche An, eine fiktive Fläche, die nach
den Vorgaben der EnEV aus dem beheizten Volumen und der durchschnittlichen Geschosshöhe des
Gebäudes berechnet wird. Diese darf nicht mit anderen Flächenangaben wie z. B. der Wohnfläche
verwechselt werden.
Gemeinschaftliches Eigentum
Gemeinschaftliches Eigentum sind das Grundstück sowie bestimmte Teile, Anlagen und Einrichtungen
des Gebäudes (z. B. tragende Mauern, Dach, Treppenhäuser, Aufzüge, Heizungsanlage). Für die
Instandhaltung, Instandsetzung, Nutzung, Verkehrssicherung und den Gebrauch ist die Eigentümer-
gemeinschaft zuständig.
Gemeinschaftsordnung
Die Gemeinschaftsordnung regelt das Verhältnis der Wohnungs- und/oder Teileigentümer
untereinander.
Globalgrundschuld
Oftmals wird bei einem Bau von Eigentumswohnungen eine sogenannte Globalgrundschuld der
finanzierenden Bank des Bauträgers eingetragen. Da während der Bauphase von einem Käufer eine
Anzahlung für die zu erwerbende Immobilie verlangt wird, darf aber auf der anderen Seite der
Bauträger diese Anzahlung nur annnehmen, wenn die Bank für diese Immobilie eine Freistellungs-
erklärung abgibt.
Grundbuch
Das Grundbuch wird am örtlich zuständigen Amtsgericht geführt und gibt Auskunft über die genauen Rechtsverhältnisse der einzelnen Grundstücke/Wohnungen. Für jedes Grundstück wird ein eigenes
Grundbuchblatt geführt, aus dem die wichtigsten Daten des betreffenden Grundstücks hervorgehen
(z. B.: Größe des Grundstücks, Eigentümer usw.). Für jede Eigentumswohnung wird ein gesondertes Wohnungsgrundbuch angelegt.
Grundschuld
Mit der Grundschuld wird ein Grundstück in der Weise belastet, dass dieses für die Zahlung einer
bestimmten Geldsumme haftet. Bei einem Immobilienkredit dient Sie der Bank als Sicherung gegenüber
dem Kreditnehmer. Die Grundschuld wird im Grundbuch eingetragen.  
Hausordnung
Die Wohnqualität in Mehrfamilienhäusern hängt entscheidend von einer harmonischen
Hausgemeinschaft ab. In der Hausordnung sind wichtige Regeln hinsichtlich der gegenseitigen
Rücksichtnahme – Stichwort lärmende Arbeiten, Party, Musizieren etc. -  sowie der pflegliche
Umgang der Mietsache und der Gemeinschaftsflächen aufgelistet.
Heizkostenabrechnung
Nach der Heizkostenverordnung ist der Eigentümer zur Erfassung des anteiligen Verbrauchs von
Wärme und Warmwasser verpflichtet und hat diese Kosten auf der Grundlage dieses Verbrauchs auf
die einzelnen Nutzer zu verteilen. Demzufolge hat der Vermieter einmal jährlich über die Heiz- und Warmwasserkosten abzurechnen und dabei mindestens die Hälfte der Kosten nach dem Verbrauch
umzulegen (§§ 7, 8 HeizkVO). Die Kosten umfassen u. a. auch die laufenden Wartungskosten und die
Kosten der Prüfung auf Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit.
Hypothek
Eine Hypothek ist ein Grundpfandrecht an einem Grundstück zur Sicherung einer Geldforderung.
Das belastete Grundstück haftet für diese Forderung in der Weise, dass der Eigentümer die
Zwangsvollstreckung des Grundstücks dulden muss. Die Hypothek entsteht durch Einigung und
Eintrag im Grundbuch.
Instandhaltung
Unter Instandhaltung versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen, den ursprünglichen Zustand
des Objektes und aller Einrichtungen zum Zwecke des bestimmungsmäßigen Gebrauchs bzw. deren
Funktionsfähigkeit zu erhalten. Instandhaltung wird oft auch als Oberbegriff verwendet, der
"Instandsetzung" mit umfasst.
Instandsetzung
Wenn im Rahmen einer Instandsetzung hinsichtlich Arbeitsweise und Material die modernen Vorteile
der technischen Entwicklung berücksichtigt werden, kann über die Maßnahme in einer Wohnungs-
eigentümerversammlung mit Mehrheitsbeschluss entschieden werden; es handelt sich dann nicht um
bauliche Veränderungen. Der Kosten(mehr)aufwand muss in einem angemessenen Verhältnis
zu dem zu erwartenden Erfolg stehen.
Kaufpreiszahlung
Die Kaufpreiszahlungerfolgt in Raten gemäß Baufortschritt. Das Vorliegen der Grundvoraussetzungen
für jedwede Kaufpreiszahlungen wird Ihnen vom Notar mitgeteilt. Bei Fälligkeit der einzelnen 
Kaufpreisraten erhalten Sie eine Mitteilung des Bauträgers, aus der die Zusammensetzung und Höhe
der Rate sowie der Zahlungstermin hervorgeht.
Kaufvertrag mit Bauverpflichtung (Bauträgervertrag)
Der Bauträgervertrag ist ein Kaufvertrag über ein Haus oder eine Eigentumswohnung mit der
Besonderheit, dass das Gebäude (ganz oder teilweise) erst noch errichtet werden muss.
Kaution
Der Vermieter ist berechtigt, bei Abschluss eines Mietvertrages vom Mieter eine Mietsicherheit
zu verlangen (bis zu drei Nettomonatsmieten, § 551 BGB). Häufig wird diese Sicherheit in Form einer
Barkaution, also durch Zahlung eines Geldbetrages, gewährt. Die Barkaution ist getrennt vom
Vermögen des Vermieters anzulegen und zu verzinsen.
KfW-Effizienzhaus
Ab dem 1. Juli 2010 gelten folgende Energiestandards für die Altbausanierung: Effizienhaus 115, 100,
85, 70 und 55. Für die Neubausanierung gelten die Energiestandards Effizienzhaus 70, 55 und 40.
Ab Effizienzhaus 70 gilt die Förderung. Hier darf der Jahres-Primärenergiebedarf maximal 70% und 
der Transmissionswärmeverlust maximal 85% des nach EnEV 2009 für einen Neubau jeweils zulässigen
Wertes erreichen. Das Effizienzhaus 55 hat einen Jahres-Primärenergiebedarf von maximal 55% und 
einen Transmissionswärmeverlust von maximal 70% des nach EnEV 2009 jeweils zulässigen Wertes. 
KfW-Förderung
Die KfW-Bankengruppe unterstützt den Bauherrn/Erwerber auf der finanziellen Ebene beim 
energieeffizienten Bauen, Modernisieren oder Sanieren und fördert Beratungsleistungen bei der
energetischen Sanierung. Richtwert ist dabei das so genannte "KfW-Effizienzhaus". Ab Juli 2010 gibt
es drei Förderstufen für KfW-Effizienzhäuser im Programm "Energieeffizient Bauen" sowie fünf
Förderstufen im Programm "Energieeffizient Sanieren". Für den Neubau kann der Bauherr/Erwerber
bis zu 50.000 € pro Wohneinheit als zinsvergünstigtes Darlehen (Sanierung 75.000 €), sowie Tilgungs-
zuschüsse bis zu 10% (Sanierung: bis zu 15%) erhalten. Grundsätzlich gilt: Je höher die Energieeffizienz,
umso attraktiver die KfW-Förderung.      
Kundenwünsche
Kundenwünsche sind vom Käufer gewünschte Abweichungen von der Baubeschreibung
(z. B. Zusatzleistungen oder Entfall von Leistungen). Kundenwünsche können entweder in den
Kaufvertrag aufgenommen werden oder als privatschriftliche Vereinbarungen - vor und nach
dem Kauf - beauftragt werden.
MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung)
Die Makler- und Bauträgerverordnung enthält gesetzliche Regelungen zum Schutz des Käufers.
Die MaBV enthält z. B. Vorgaben wie der Bauträger vom Käufer gezahlte Gelder zu verwalten und
abzusichern hat und unter welchen Bedingungen bzw. in welchem Umfang der Bauträger berechtigt
ist, vom Käufer Abschlags- oder Vorauszahlungen zu verlangen.
Miethausverwaltung
Die Miethausverwaltung organisiert für den Vermieter die gesamte Bewirtschaftung des Objektes
und übernimmt die Abrechnungen und die Überwachung der Mieteingänge etc.. Darüber hinaus ist
der Hausverwalter Ansprechpartner für den Mieter.
Mietspiegel (qualifiziert)
Mietspiegel ist eine Informationsschrift über die üblichen Entgelte für Wohnraum. Ein qualifizierter
Mietspiegel liegt vor, wenn dieser nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt
und von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter
anerkannt worden ist. Der Mietspiegel für München ist ein solcher qualifizierter Mietspiegel.
Miteigentumsanteil
Der Miteigentumsanteil ist das Bruchteilseigentum (bemessen in 1000stel Anteilen) am
gemeinschaftlichen Eigentum. Die Größe des Miteigentumsanteils orientiert sich bei Wohnungen
an der jeweiligen Wohnfläche. Die Miteigentumsanteile sind die Grundlage für die Verteilung des
Kosten des gemeinschaftlichen Eigentums (z. B. Hausmeister, Treppenhausreinigung etc.).
Modernisierung
Unter Modernisierung versteht man die Gesamtheit aller baulichen Maßnahmen, die den
Gebrauchswert einer Immobilie nachhaltig erhöhen, und speziell bei Wohnungen die allgemeinen
Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltige Energieeinsparungen bewirken. Davon
abzugrenzen sind Instandhaltungsmaßnahmen, die der Erhaltung des ursprünglichen
Zustandes dienen und Instandsetzungsmaßnahmen.
München Modell
Münchner Bürger, die seit 3 Jahren in München wohnen und arbeiten und ein mittleres Einkommen
nicht überschreiten, werden durch das Einheimischen-Programm der Stadt München begünstigt.
Familien mit Kindern haben den Vorteil, dass sie nur 12 Monate in München wohnen und arbeiten
müssen, um davon zu profitieren. Der m²-Preis muss mindestens  € 1,50/qm unter dem Preis
vergleichbarer Wohnungen des Mietspiegels München liegen.
Nettomiete
Nettomiete ist Miete ohne Betriebskosten.   
Null-Energie-Haus
Das Null-Energie-Haus ist eine technische Weiterentwicklung eines Passivhauses. Es weist im
Jahresmittel eine ausgeglichene Bilanz zwischen zugeführter Energie für Heizung, Warmwasser, Hilfs-
und Haushaltsstrom und der am Gebäude z. B. über Solarkollektoren selber erzeugten Energie auf.
Wenn noch mehr Energie erzeugt wird, dann wird eine positive Jahres-Energie-Bilanz erzeugt, sodass
man von einem Plus-Energie-Haus spricht.
Passivhaus
Passivhäuser zeichnen sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch
aus (Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/ (m²a) und Primärenergiebedarf einschließlich
Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a) auf die jeweilige Wohnfläche bezogen).
Dies wird vor allem durch passive Komponenten wie z. B. Dämmung und Wärmeschutzfenster erreicht.
Die Merkmale eines Passivhauses sind eine sehr gute Wärmedämmung, Drei-Scheiben-Wärmeschutzfenster
mit gut gedämmten Rahmen, eine luftdichte Gebäudehülle, eine wärmebrückenfreie Konstruktion und
eine Komfortlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung. Die einzelnen Reihenhauszeilen der Südhausbau
in Poing erfüllen die Anforderungen des Passivhaus-Standards und werden durch eine vom Passivhaus
Institut in Darmstadt bevollmächtigte Gesellschaft zertifiziert.
Pelletsheizung
Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen, wie sie im
holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. In modernen, automatischen Pelletfeuerungen verbrennen
Holzpellets besonders emissionsarm. Sie sind in der Bilanz nahezu CO2-neutral: verbrannt wird nur
die Menge an CO2, die das Holz während seiner Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen hat.
Auch der Energieaufwand für die Herstellung der Pellets aus Restholz liegt mit rund 3% des Energiegehalts
deutlich unter dem Energieaufwand, der für die Bereitstellung von Erdgas oder Heizöl (10-13% des
Energiegehalts) erforderlich ist.
Photovoltaik
Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem altgriechischen Wortstamm für Licht und
dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht
in elektrische Energie mittels Solarzellen. Photovoltaik ist schon seit 1958 zur Energieversorgung
der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auf vielfältige Weise zur Erzeugung 
von Strom eingesetzt, der entweder direkt verwendet wird, wie bei Parkscheinautomaten oder Taschenrechnern, oder in ein Stromnetz eingespeist wird, wie bei den aus Solarzellen zusammengesetzten Solarmodulen in Photovoltaikanlagen auf und an Gebäuden, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.
Primärenergiebedarf
Der spezifische (d. h. auf die Gebäudenutzfläche An bezogene) Primärenergiebedarf ist die
Bewertungsgröße für die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. Hier werden nicht nur die
Wärmeverluste des Gebäudes und der gesamten Anlagentechnik im Gebäude berücksichtigt,
sondern auch der energetische Aufwand, der benötigt wird, um einen Brennstoff herzustellen
und zum Gebäude zu transportieren. Indem lediglich der nicht erneuerbare Anteil eines Brennstoffes Berücksichtigung findet, wird gleichzeitig eine energetische Bewertung des eingesetzten Brennstoffes
vorgenommen. Der erneuerbare Energieanteil aus regenerativen Brennstoffen wie Holz, Holzpellets,
usw. oder Umweltwärme wie Solarenergie oder Erdwärme bleibt im Primärenergiebedarf unberücksichtigt.
Der Einsatz regenerativer Energien kann also zu einer wesentlichen Reduktion des Primärenergiebedarfs führen.
Programm "Soziale Stadt"
Dieses Bund-Länder-Programm wurde 1999 ins Leben gerufen, um der sozialen und räumlichen
Spaltung in den Städten entgegenzuwirken. Das Programm fördert Stadtteilsanierungen und
-aufwertungen.
Real geteilt
Ein Grundstück, das getrennt ist von anderen Grundstücken und eine eigene Flurnummer hat, die den
Besitzern im Grundbuch als Zentralregister eindeutig zugewiesen wird, wird als real geteilt bezeichnet.
Schönheitsreparaturen
Schönheitsreparaturen sind Arbeiten, die durch Zeitablauf und den vertragsgemäßen Gebrauch
der Mietwohnung erforderlich werden, z. B. das Streichen der Wände und Decken. Es ist üblich,
die Pflicht zur Durchführung von Schönheitsreparaturen durch Vereinbarung im Mietvertrag dem
Mieter aufzuerlegen. Dabei darf der Mieter nicht unangemessen benachteiligt werden.
Selbstauskunft
Vermieter haben ein berechtigtes Interesse sich vor Mietausfällen zu schützen. Deshalb ist es üblich,
dem Bewerber ein Formular "Selbstauskunft" mit den Fragen nach Beruf, Arbeitgeber, Familienstand,
Haustiere u. ä. zu übergeben. Der Bewerber ist verpflichtet, korrekte Angaben zu machen.
Der Vermieter verpflichtet sich, die Angaben vertraulich zu behandeln.
Sondereigentum
Sondereigentum sind alle Gebäudebestandteile, die verändert, beseitigt oder eingefügt werden
können, ohne dass dadurch das gemeinschaftliche Eigentum oder ein auf dem Sondereigentum
beruhendes Recht eines anderen Miteigentümers beeinträchtigt oder die äußere Gestaltung des
Baukörpers verändert wird. Verwaltung von Eigentum, das einem Eigentümer gehört und woran die
Gemeinschaft nicht beteiligt ist. Das kann eine Wohnung, ein Haus, eine Tiefgarage sein.
Sondernutzungsrecht
Das Sondernutzungsrecht ist das Recht eines Miteigentümers zur ausschließlichen Benutzung eines bestimmten Bereichs des gemeinschaftlichen Eigentums (z. B. Gartenanteil bei einer Erdgeschosswohnung).
Sozialwohnung
Sozialwohnungen sind öffentlich geförderte Wohnungen zur Versorgung einkommensschwacher
Personen mit Wohnraum. Voraussetzung für den Bezug ist ein Wohnberechtigungsschein und eine
Zuteilung durch die Behörde.
spezifischer Transmissionswärmeverlust H' T
Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust
ist der durchschnittliche U-Wert aller Umfassungsflächen des Gebäudes. Er ist also ein Maß für die Wärmedämmqualität der gesamten Gebäudehülle. Je kleiner der Wert ist, desto besser ist die mittlere Wärmedämmung des Gebäudes.
Split-Level-Wohnung
Teilbereiche der Wohnungen haben Versprünge in Decke oder Boden und erreichen damit
Raumhöhen von bis zu 5 Metern.
Stadthaus
Das Einfamilien-Stadthaus ist ein separates Einfamilienhaus über 5 Geschosse mit einem Erdgeschoss
und einer erdgeschossigen Terrasse, Dachterrasse und Aufzug.  
Staffelmiete
Beim Staffelmietvertrag werden ausgehend von einer vereinbarten Anfangsmiete bestimmte
Mieterhöhungen in festgelegten zeitlichen Abständen von vornherein festgelegt.
Die Miete muss jeweils 1 Jahr unverändert bleiben (BGB § 557a).  
Teileigentum
Ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes
(z. B. Tiefgaragenstellplatz) in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen
Eigentum.
Teilinklusivmiete
Sind in der Miete bereits einige, aber nicht sämtliche, Betriebskosten enthalten, d. h., die Kosten
fallen an, werden aber weder als Pauschale noch über eine Vorauszahlung und Abrechnung vom
Mieter gefordert, so handelt es sich um eine Teilinklusivmiete.
Teilungserklärung
Erklärung der Grundstückseigentümerin gegenüber dem Grundbuchamt, das Eigentum an einem
Grundstück in Miteigentumsanteile aufzuteilen, die jeweils mit einem bestimmten Sondereigentum
(Wohnung und/oder Stellplatz) verbunden sind.
Terrassenwohnung
Eine Wohnung mit direktem Zugang zum Garten mit Terrasse.
Vermieterreferenz
Der aktuelle Vermieter stellt dem Mieter eine Referenz aus, mit der er sich beim neuen Vermieter
bewerben kann. Im Fokus stehen nicht nur die regelmäßigen und vollständigen Mietzahlungen,
sondern auch die Einhaltung der Hausordnung.  
Wärmedämmung
Wärmedämmung ist die wichtigste Maßnahme, mit der in Gebäuden viel Energie gespart werden
kann. Gleichzeitig wird dadurch der Komfort erhöht. Eine erheblich bessere Wärmedämmung
verbessert die temperaturmäßige Behaglichkeit. Denn durch eine bessere Wärmedämmung
(gleichgültig, an welchem Außenbauteil) verringert sich der Wärmestrom von innen nach außen.
Die praktische Konsequenz: Bei sehr gut wärmedämmenden Außenbauteilen ist die Temperatur
der Innenoberfläche nur wenig verschieden von den übrigen Temperaturen im Raum.
Das gilt im Sommer wie im Winter.
Wärmedurchgangskoeffizienten U (U-Wert)
Die energetische Qualität der Außenbauteile eines Gebäudes wie Außenwände, Dachflächen,
Bodenplatten, Fenster usw. wird durch deren Wärmedurchgangskoeffizienten U beschrieben.
Der „U-Wert“ gibt die Wärmeverluste eines Bauteils in Watt pro m² Bauteilfläche und pro Kelvin
Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur an.
Wohnberechtigungsschein
Wohnberechtigungsschein ist der Nachweis über die Berechtigung eine Sozialwohnung zu beziehen.
Dieser wird nur erteilt, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Betrag liegt und ein
entsprechender Antrag gestellt wird.
Wohngeld
Wohngeld ist ein staatlicher Miet- oder Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum,
der auf Antrag gewährt wird. Berechtigt sind hauptsächlich die Bezieher niedriger Einkommen.
Für nähere Informationen, wenden Sie sich an die zuständige Wohngeldstelle. In München ist dies
das örtlich zuständige Sozialbürgerhaus.
Wohnungseigentum
Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentums-
anteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum zu dem es gehört.  


© Copyright 2016 - Ottmann Gmbh & Co Südhausbau KG