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Fachbegriffe rund um Immobilien und Eigentum.


Endenergiebedarf
Der Endenergiebedarf ist der gesamte Energiebedarf eines Wohngebäudes zur Raumheizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung inklusive der dabei entstehenden Verluste und dem Hilfsenergie-
bedarf (elektrischer Strom) der Anlagentechnik. Er gibt also an, wie viele Kilowattstunden (kWh) Energie
dem Gebäude (z. B. in Form von Brennstoffen, Strom oder Fernwärme) pro Quadratmeter Gebäude-
nutzfläche An und Jahr zugeführt werden müssen. Dieser Endenergiebedarf ist für den Nutzer deshalb
relevant, weil sich über den Endenergiebedarf und die Brennstoffpreise die Energiekosten des Gebäudes
abschätzen lassen.
Energetische Sanierung
Zur Einsparung von Heizenergie setzt Südhausbau bei neuen Projekten innovative fassadenseitige Wärmedämmverbundsysteme ein. Weitere Bestandteile der energetischen Sanierung sind u. a.
thermisch getrennte Balkonanlagen und eine Speicherbodendämmung. Die Rossinihöfe in Ingolstadt
sind ein Beispiel dafür. Bei der energetischen Sanierung orientiert sich Südhausbau an den Förder-
stufen für das KfW-Effizienzhaus. Ziel ist dabei, die Förderstufe KfW-Effizienzhaus 85 zu erreichen.
Dadurch werden nur 85% des Primärenergiebedarfs eines Neubaus nach EnEV 2009 benötigt.
Energieausweis
Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes. Die Ausstellung und
Verwendung von Energieausweisen wird durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.
Er dient als öffentlich-rechtlicher Nachweis für die Einhaltung der energetischen Anforderungen
und Grenzwerte, die die EnEV bei der Errichtung von Neubauten und der grundlegenden Sanierung von
Bestandsgebäuden definiert. Die darin darge­stellten Energiekennzahlen dienen lediglich der Information
über die energeti­sche Qualität eines Gebäudes und ermöglichen damit eine gute Vergleichbar­keit des Energiestandards von Gebäuden. Der individuelle Energieverbrauch eines bestimmten Bewohners unter
realen Bedingungen kann dabei stark von den im Energieausweis angegebenen Energiekenn­zahlen abweichen.
Energiebedarf
Bei Gebäuden wird der Energiebedarf rechnerisch ermittelt. Dazu werden einheitliche Rand-
bedingungen für das Außenklima und das Nutzerverhalten der Bewohner zugrunde gelegt.
Der Energiebedarf berücksichtigt damit ausschließlich den energetischen Standard des Gebäudes
und die Effizienz der Anlagentechnik im Gebäude, unabhängig von dem individuellen Nutzerverhalten
der Bewohner und standortspezifischen klimatischen Einflüssen. Durch unterschiedliches Nutzerverhalten
kann sich daher ein vom Energiebedarf abweichender Energieverbrauch ergeben.  
EnEV
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Baurechts. Sie gilt für Gebäude,
soweit sie unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt werden (Wohngebäude, Bürogebäude
und gewisse Betriebsgebäude). In der EnEV werden den Bauherren bautechnische Standardan-
forderungen zur effizienten Energienutzung beim Betrieb ihres Gebäudes oder Bauprojektes
vorgeschrieben. Rechtliche Grundlage ist die Ermächtigung durch das Energieeinsparungsgesetz (EnEG).
Mit Einführung der EnEV 2007 hat Deutschland die Verpflichtungen der Richtlinie 2002/91/EG über die "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" (EU-Gebäuderichtlinie-EPBD) vom 04.01.2003 erfüllt. 
EOF
Das Programm Einkommensorientierte Förderung (EOF) wurde von der Stadt München 1995 ins Leben
gerufen und legt fest, wie hoch die zumutbare Miete je Quadratmeter ist. Das heißt, bei steigendem
Familieneinkommen oder sinkender Einkommensgrenze wird der Betrag der monatlich ausgezahlten
Zusatzförderung geringer und die Mietbelastung steigt.
EU-Gebäuderichtlinie
Diese Richtlinie besagt, dass ab 2020 nur noch so genannte Null-Energie-Häuser (siehe Definition)
oder Passivhäuser als Neubau zugelassen werden.


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