Schon gewusst?

Einfach nachschlagen: unser Lexikon.

Fachbegriffe rund um Immobilien und Eigentum.


Passivhaus
Passivhäuser zeichnen sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch
aus (Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/ (m²a) und Primärenergiebedarf einschließlich
Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a) auf die jeweilige Wohnfläche bezogen).
Dies wird vor allem durch passive Komponenten wie z. B. Dämmung und Wärmeschutzfenster erreicht.
Die Merkmale eines Passivhauses sind eine sehr gute Wärmedämmung, Drei-Scheiben-Wärmeschutzfenster
mit gut gedämmten Rahmen, eine luftdichte Gebäudehülle, eine wärmebrückenfreie Konstruktion und
eine Komfortlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung. Die einzelnen Reihenhauszeilen der Südhausbau
in Poing erfüllen die Anforderungen des Passivhaus-Standards und werden durch eine vom Passivhaus
Institut in Darmstadt bevollmächtigte Gesellschaft zertifiziert.
Pelletsheizung
Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen, wie sie im
holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. In modernen, automatischen Pelletfeuerungen verbrennen
Holzpellets besonders emissionsarm. Sie sind in der Bilanz nahezu CO2-neutral: verbrannt wird nur
die Menge an CO2, die das Holz während seiner Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen hat.
Auch der Energieaufwand für die Herstellung der Pellets aus Restholz liegt mit rund 3% des Energiegehalts
deutlich unter dem Energieaufwand, der für die Bereitstellung von Erdgas oder Heizöl (10-13% des
Energiegehalts) erforderlich ist.
Photovoltaik
Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem altgriechischen Wortstamm für Licht und
dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht
in elektrische Energie mittels Solarzellen. Photovoltaik ist schon seit 1958 zur Energieversorgung
der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auf vielfältige Weise zur Erzeugung 
von Strom eingesetzt, der entweder direkt verwendet wird, wie bei Parkscheinautomaten oder Taschenrechnern, oder in ein Stromnetz eingespeist wird, wie bei den aus Solarzellen zusammengesetzten Solarmodulen in Photovoltaikanlagen auf und an Gebäuden, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.
Primärenergiebedarf
Der spezifische (d. h. auf die Gebäudenutzfläche An bezogene) Primärenergiebedarf ist die
Bewertungsgröße für die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. Hier werden nicht nur die
Wärmeverluste des Gebäudes und der gesamten Anlagentechnik im Gebäude berücksichtigt,
sondern auch der energetische Aufwand, der benötigt wird, um einen Brennstoff herzustellen
und zum Gebäude zu transportieren. Indem lediglich der nicht erneuerbare Anteil eines Brennstoffes Berücksichtigung findet, wird gleichzeitig eine energetische Bewertung des eingesetzten Brennstoffes
vorgenommen. Der erneuerbare Energieanteil aus regenerativen Brennstoffen wie Holz, Holzpellets,
usw. oder Umweltwärme wie Solarenergie oder Erdwärme bleibt im Primärenergiebedarf unberücksichtigt.
Der Einsatz regenerativer Energien kann also zu einer wesentlichen Reduktion des Primärenergiebedarfs führen.
Programm "Soziale Stadt"
Dieses Bund-Länder-Programm wurde 1999 ins Leben gerufen, um der sozialen und räumlichen
Spaltung in den Städten entgegenzuwirken. Das Programm fördert Stadtteilsanierungen und
-aufwertungen.


© Copyright 2016 - Ottmann Gmbh & Co Südhausbau KG