Unsere Erfahrung macht uns stark für die Zukunft.

Seit der Firmengründung im Jahr 1936 haben wir hochwertigen Wohnraum für rund 55.000 Menschen geschaffen. Was als Bau von Mietwohnungen begonnen hat, wurde schrittweise um die Geschäftsfelder Eigenheimbau sowie Siedlungsbau ergänzt. Gerade mit dem Einstieg in den professionellen Städtebau hat die Südhausbau als Planungs- und Erschließungsträger zahlreiche Siedlungsanlagen vor allem im Raum München und auch bundesweit verwirklicht.

  • Südhausbau Goerresstr. 1983

    1936

    Die Südhausbau wurde 1936 als Tochtergesellschaft der Münchner Bauunternehmung Karl Stöhr gegründet. Sie war die erste private Wohnungsbaugesellschaft Bayerns und ist bis heute in Familienbesitz.

     

  • Luftbild Wohnungsbau

    1937–1944

    ca. 1.700 Mietwohnungen in München, Augsburg, Fürstenfeldbruck, Penzing, Schweinfurt, Sonthofen, Berchtesgaden und Obertraubling wurden bis 1944 von der Südhausbau errichtet. Dazu war das Unternehmen in München maßgeblich an der städtebaulichen Planung der Siedlungen am Perlacher Forst sowie der Randbebauung der Forstenrieder Straße beteiligt. Die Realisierung erfolgte vorwiegend über Baubetreuungsmaßnahmen.

     

  • Wohnbebauung

    1945–1950

    In der unmittelbaren Nachkriegszeit war die Südhausbau zunächst ausschließlich mit der Verwaltung ihrer bestehenden Wohnanlagen beschäftigt.

     

  • Bauschild Wiederaufbau

    1951–1970

    In der Zeit des Wiederaufbaus konnte das Unternehmen in 25 bayerischen Städten parallel etwa 13.000 Wohnungen realisieren, überwiegend im öffentlich geförderten Mietwohnungsbau und im Eigenheimbau. Die meisten Wohnungen entstanden in München und Nürnberg als Maßnahmen des Wiederaufbaus dieser zerstörten Städte und als Neubaumaßnahmen u. a. in München und Umgebung sowie in Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg/Fürth, Kaufbeuren, Neugablonz, Berchtesgaden/Bischofswiesen, Grassau, Passau, Deggendorf und Straubing.

     

  • Paul Ottmann

    1955

    Mit Übernahme der Geschäftsführung durch Diplom-Ingenieur Paul Ottmann wurde das Mietwohnungsprogramm um den zukunftsweisenden Eigenheimbau erweitert. Die Gewinne im Eigenheimbau versetzten die Südhausbau in die Lage, das nötige Eigenkapital für das umfangreiche Mietwohnungsprogramm zu erwirtschaften.

     

  • Spielplatz

    ab 1960

    Der Einstieg in den professionellen Städtebau erweiterte das Aufgabenspektrum der Südhausbau ab den 1960er-Jahren. Zu den großen Siedlungsmaßnahmen, die die Südhausbau als verantwortlicher Planungs- und Erschließungsträger – teilweise einschließlich Betreuung der kommunalen und privaten Dienstleistungen sowie der Infrastruktur – komplett durchgeführt hat, gehören

    • die Siedlung „Am Durchblick" / München-Obermenzing mit 600 Eigenheimen 
    • die Siedlung „Emilienhof” / München mit 800 Wohnungen, als Fortsetzung der Siedlung Alte Heide / Schwabing
    • die Siedlung „Hasenbergl” / München mit 1.100 Wohnungen 
    • die Siedlung „Piusviertel” / Ingolstadt mit 2.000 Wohnungen 
    • der Stadtteil „Am Westkreuz” / München-Aubing mit 3.500 Wohnungen für 12.000 Einwohner
    • die Siedlung „Am Daxenberg” / München-Zorneding mit 650 Eigenheimen und 350 Eigentumswohnungen für ca. 3.500 Einwohner

     

  • Südhausbau Poing Reihenhäuser

    ab 1980

    In den 1980er-Jahren begann für die Südhausbau mit der Beplanung von Poing-Nord im Landkreis Ebersberg eine der größten Aufgaben im Siedlungsbau des Münchner Umlandes. Zusammen mit den Partnern der Bauträger-ARGE Poing war die Südhausbau an der Weichenstellung für das erste Siedlungsgebiet „Am Bergfeld“ maßgeblich beteiligt. 

    Der Grundstücksankauf begann bereits im Jahr 1965, der Rahmenvertrag für die Erschließung wurde jedoch erst 1988 unterzeichnet. Der lange Zeitraum zwischen Kauf und Bau macht die Unwägbarkeiten deutlich, denen ein Siedlungsbauprojekt dieser Größenordnung (mit einer geplanten Ortserweiterung von ca. 7.000 auf ca. 12.000 Einwohner) unterworfen ist. Die verschiedenen Interessen aller Beteiligten, die fortwährend modifizierten Planungen und die Änderung städtebaulicher Konzeptvorstellungen erschwerten den Beginn der Umsetzung immer wieder. In der Bauphase ab 1989 bis 1996 entstanden „Am Bergfeld“ 1.272 Einheiten im Geschosswohnbau und 166 Einfamilienhäuser.

     

  • Südhausbau Eisenach

    ab 1990

    In den 1990er-Jahren erweiterte die Südhausbau ihren Wirkungskreis in den östlichen Bundesländern. Neben dem Erwerb von Bestandsimmobilien in Dresden wurden Eigentums- und Miethauswohnungen für den eigenen Bestand in Eisenach und Ludwigsfelde erstellt.

    In München-Thalkirchen entstanden 53 Stadthäuser und 104 Eigentumswohnungen. Als zentrales Thema erwies sich am Pullacher Platz die dort angestrebte Verkehrsberuhigung – sie galt ab den 1980er-Jahren als innovativer Ansatz des zukünftigen Städtebaus.

    In München-Perlach errichtete die Südhausbau 26 seniorengerechte Wohnungen und beschäftigte für viele Jahre eine Altenpflegekraft für die Bewohnerbetreuung. Diese kümmerte sich um die Anliegen der Hausbewohner und organisierte gemeinsame Aktivitäten. Zusätzlich stand den Bewohnern ein Café für die Versorgung und als Treffpunkt zur Verfügung.

    1999 wurde unter dem Vorzeichen einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgelegt. Es zielt vorrangig auf die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich sowie sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile ab. Die Südhausbau erweiterte vor diesem Hintergrund in der Wohnanlage am Hasenbergl die Nahversorgung der Bewohner durch zwei Ladenzentren.

     

  • Ackermannbogen

    ab 2000

    Mit dem Jahrtausendwechsel rückten bei der Südhausbau weitgreifende Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (MOD 2000) in den Mittelpunkt. Ziel war es, die Wohnqualität der älteren Wohnanlagen zu verbessern. Beispielsweise wichen eintönige Garagenhöfe aus den Anfängen des Wohnungsbaus variabel gestalteten Gemeinschaftsflächen mit mehr Grün und Spielmöglichkeiten.

    Darüber hinaus kam es zu Nachverdichtungen und Aufstockungen im Südhausbau-Wohnungsbestand. In Berlin und Potsdam wurden für den eigenen Bestand Miethäuser erstellt.

    Die Südhausbau errichtete im Rahmen ihrer Bauträgerschaft Reihenhäuser sowie Eigentumswohnungen. In Zusammenarbeit mit renommierten Architekturbüros standen Technik und Design im Vordergrund.

    Aber auch die Ansprüche einer zukunftsorientierten energieeffizienten Bauweise traten verstärkt ins Blickfeld. Die Südhausbau entwickelte ihr Know-how auf diesem Gebiet ständig weiter und so entstanden z. B. in Poing die ersten Reihenhäuser in Passivhausbauweise.

     

  • Südhausbau Poing EOF

    ab 2020

    Die baulichen Unternehmensaktivitäten stehen ganz im Zeichen der Bestandserhaltung und -erweiterung an allen Standorten. Im Bauträgersegment wird die Errichtung von Eigentumswohnungen und Reihenhäusern fortgeführt. Das gilt auch für das langjährige Engagement der Südhausbau am Standort Poing. Dort liegt neben dem Bau von Reihenhäusern der Fokus auf dem geförderten Mietwohnungsbau.

    Neben dem Neubau wird auch die qualifizierte Immobilienbewirtschaftung ein weiter expandierender Unternehmensbereich der Südhausbau bleiben.

     

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